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Mitarbeitende (Hintergrund)

Service & Termine

Hier sammeln wir aktuelle Termine sowie nützliche Informationen, Grafiken und Dokumente – als praktischen Service für Kolleginnen und Kollegen.

Termine

Aktuelle Veranstaltungen und Aufrufe, die für Kolleginnen und Kollegen und gesellschaftlich Engagierte interessant sind.

Montag, 15.09.2026 · 18:00 Uhr

SLAPPs – Bedrohung für Zivilgesellschaft und Pressefreiheit

Strategic Lawsuits Against Public Participation · Palaiskeller, Würzburg

SLAPPs sind missbräuchlich eingesetzte rechtliche Verfahren, die darauf abzielen können, kritische Stimmen einzuschüchtern und öffentliche Beteiligung zu erschweren. Die Veranstaltung beleuchtet, wie solche Verfahren wirken und warum sie Journalist:innen, Wissenschaftler:innen, NGOs, Gewerkschaften und andere engagierte Menschen betreffen können.

Mit dabei:
Aaron Valent (Mitglied des Bundestages)
Dr. Jessica Flint (NoSLAPP)
Nina Noelle (Greenpeace)
Isa Paape (Gemeinsam AKTIV! Erlangen)

Für uns ist besonders wichtig, dass Isa Paape aus erster Hand berichten kann. Sie hat bei Siemens Energy selbst ein rechtliches Vorgehen erlebt, das sie als einschüchternden Angriff auf ihre kritische Interessenvertretung wahrgenommen hat. Ihre Erfahrung macht greifbar, wie schnell juristischer Druck zu einem Instrument werden kann, mit dem engagierte Stimmen belastet und zum Schweigen gebracht werden sollen.

Montag, 15. September 2026, 18:00 Uhr · Palaiskeller, Würzburg

Die Veranstaltung richtet sich an Journalist:innen, zivilgesellschaftliche Organisationen, Gewerkschaften, Aktivist:innen, Jurist:innen und alle Interessierten.

Freitag, 18.09.2026 · 16:00 Uhr

DGB Erlangen: Auf die Straße gegen Sozialabbau

Hugenottenplatz, Erlangen

Rote Karte dem sozialen Kahlschlag. Der DGB Erlangen ruft gemeinsam mit verschiedenen Organisationen zu einer Kundgebung gegen Sozialabbau auf.

Der Aufruf kritisiert geplante Einschnitte bei sozialen Sicherungen, Arbeitszeitregelungen und kommunalen Leistungen. Besonders hervorgehoben werden die Rente nach 45 Beitragsjahren, der Schutz des 8-Stunden-Tags, steigende Lebenshaltungs- und Mietkosten sowie die finanzielle Belastung der Kommunen.

Aufruf vollständig lesen

Am 18. September ruft der DGB in Erlangen zusammen mit verschiedenen Organisationen zu Protesten in Form einer Kundgebung auf. Der Anlass ist ernst: Immer mehr politische Vorstöße der aktuellen Bundesregierung greifen grundlegende soziale Errungenschaften unseres Sozialstaats an.

Viele, von Beschäftigten über Jahrzehnte erkämpfte, Verbesserungen bei Rente, Arbeitszeit oder Lohnentwicklung werden aktuell genauso zur Disposition gestellt wie gesellschaftliche Entwicklungen zur Absicherung eines gleichberechtigten und selbstbestimmten Lebens aller Teile unserer Bevölkerung. Dies kommt einem sozialen Kahlschlag gleich.

Ob Arbeitszeit, Gesundheitsversorgung oder ständig steigende Lebenshaltungs- und Mietkosten – die Belastungen werden bereits seit Jahren immer stärker auf Beschäftigte, Rentnerinnen und Rentner sowie Familien abgewälzt. Mit den aktuell geplanten Reformen der Bundesregierung wird dabei ein neuer Tiefpunkt erreicht.

Besonders deutlich wird das aus Sicht der Gewerkschaften bei den Diskussionen um die Rente nach 45 Beitragsjahren und den angedachten Änderungen der Arbeitszeitvorschriften. Wer ein Leben lang gearbeitet und Sozialversicherungsbeiträge gezahlt hat, muss auch künftig die Möglichkeit haben, ohne Abschläge in den Ruhestand zu gehen.

Der 8-Stunden-Tag ist eine der wichtigsten Schutzvorschriften für die Gesundheit von Beschäftigten. Eine weitere Aufweichung der Arbeitszeitregelungen wird die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit weiter verschlechtern. Die Arbeitsproduktivität ist seit der Einführung des 8-Stunden-Tages und der 5-Tage-Woche nachweislich massiv angestiegen. Deshalb muss die Debatte eigentlich über Arbeitsverkürzung geführt werden.

Neben den Gewerkschaften beteiligen sich auch verschiedene Organisationen und Parteien an den Protesten. Sie sehen durch die geplanten Reformen tiefgreifende Einschnitte z. B. auf Menschen mit Beeinträchtigung und deren Familien zukommen. Insgesamt werden die angedachten Kürzungen bei Sozialleistungen nach Schätzungen der Linken rund acht Millionen Menschen in Deutschland betreffen.

Gefordert werden anstatt der geplanten Einsparungen neue Modelle zur Finanzierung unseres Sozialstaats. Während die Reallöhne in den letzten Jahren stagniert sind, ist das Vermögen weniger Millionäre und Milliardäre stark angestiegen. Die angekündigten Steuererleichterungen werden das Minus, das durch erhöhte Sozialbeiträge entsteht, nicht ausgleichen können. Gefordert wird daher eine angemessene Besteuerung von Superreichen, die eine Finanzierung des Sozialstaats und notwendige Zukunftsinvestitionen sichern kann.

Der DGB und weitere Organisatoren kritisieren zudem scharf die überbordenden Ausgaben der Bundesregierung für Rüstung. Diese gehen zulasten des Sozialstaats, öffentlicher Leistungen sowie dringend notwendiger Zukunftsinvestitionen und führen zu unzumutbaren Sparmaßnahmen.

Auch Kommunen wie die Stadt Erlangen führen derzeit umfangreiche Kürzungen bei Beschäftigten, Kultur und sozialer Teilhabe durch. Freibäder, Kindertageseinrichtungen, Theater, soziale Einrichtungen und bezahlbares Wohnen stehen auf der Kippe. Viele Erlangerinnen und Erlanger erleben die Auswirkungen bereits heute unmittelbar. Ursache sind neben steuerrechtlichen Gegebenheiten auch Aufgaben, die Bund und Länder auf die Kommunen übertragen haben, ohne für eine entsprechende Finanzierung zu sorgen. Hier fordern die Organisatoren die Bundesregierung auf, für Abhilfe zu sorgen.

Der Sozialstaat steht nicht zur Disposition. Gute Renten, eine leistungsfähige Gesundheitsversorgung, eine menschenwürdige Pflege, bezahlbares Wohnen und faire Arbeitsbedingungen sind keine Privilegien, sondern Grundpfeiler einer demokratischen und gerechten Gesellschaft.

Entgelttabelle Bayern M+E 2025/2026

Übersicht der tariflichen Monatsentgelte für die bayerische Metall- und Elektroindustrie sowie AT-Mindestentgelte. Alle Beträge in Euro. Angaben ohne Gewähr.

Entgelttabelle für die bayerische Metall- und Elektroindustrie 2025 und 2026

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Aktuelle Laufzeit des Tarifvertrags Bayern M+E

Der Tarifabschluss für die Metall- und Elektroindustrie sieht eine Laufzeit bis zum 31. Oktober 2026 vor.

Laufzeit Bis 31.10.2026
Entgeltstufen +2,0 % ab 01.04.2025
+3,1 % ab 01.04.2026
Tarifgebiet Bayerische Metall- und Elektroindustrie

Hinweis: Die nächste reguläre Tarifrunde ist damit nach Ablauf der aktuellen Laufzeit zu erwarten. Maßgeblich bleiben stets die offiziellen Tarifunterlagen bzw. die jeweils zuständigen Tarifparteien.

Brückentage 2026 – Urlaub clever planen

Übersicht der IG Metall zur optimalen Nutzung von Urlaubstagen rund um Feiertage. Hinweis: Feiertage/Brückentage können je nach Bundesland abweichen.

Brückentage 2026 – Übersicht (IG Metall)

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Zeiterfassung einfach gemacht!

Dieses geprüfte Excel-Tool aus dem SE HQ in München kann für die individuelle Erfassung und Dokumentation Eurer Arbeitszeit sehr nützlich sein.

Hinweis: Nutzung auf eigene Verantwortung. Bitte prüft die Inhalte vor Einsatz selbst und stellt sicher, dass die Anwendung zu Eurer Situation passt.

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Weitere Service-Inhalte

Weitere hilfreiche Informationen und Grafiken ergänzen wir hier nach und nach.