Und in Erlangen?And in Erlangen?
Mitbestimmung braucht auch im Betriebsrat Demokratie.Co-determination needs democracy inside the works council too.
Ein Betriebsrat ist kein monolithischer Block. Seine Mitglieder werden von den Beschäftigten gewählt – oft mit unterschiedlichen Vorstellungen davon, wie Interessenvertretung aussehen sollte.
A works council is not a monolithic block. Its members are elected by employees – often with different ideas about what representation should look like.
Genau das erleben wir in Erlangen.
Gemeinsam AKTIV! ist entstanden, weil uns eine Betriebsratsarbeit nicht genügt, die nach unserer Wahrnehmung über lange Zeit von denselben Strukturen geprägt wurde. Wir wünschen uns mehr kritische Distanz zum Arbeitgeber, mehr Transparenz gegenüber der Belegschaft und mehr echten Austausch darüber, welche Position der Betriebsrat vertritt – und warum.
Wir erleben die bisherige Betriebsratsarbeit in wesentlichen Punkten als zu arbeitgebernah und zu wenig offen. Gleichzeitig machen wir als Minderheitsfraktion die Erfahrung, dass Beteiligung innerhalb des Gremiums nicht selbstverständlich ist.
Wir sind mit drei gewählten Mitgliedern im Betriebsrat vertreten. Wir sind eine Minderheit. Aber wir sind Teil dieses Betriebsrats – mit einem Mandat der Beschäftigten.
Dieses Mandat nehmen wir ernst. Auch dann, wenn Nachfragen unbequem sind. Auch dann, wenn wir eine andere Bewertung vertreten. Und auch dann, wenn wir Rechte auf Beteiligung und Information erst nachdrücklich einfordern müssen.
That is exactly what we experience in Erlangen.
Gemeinsam AKTIV! was created because, in our view, works council work shaped for many years by the same established structures is not enough. We want greater critical distance from the employer, more transparency towards employees and more genuine discussion about what position the works council takes – and why.
In key areas, we experience the established style of works council work as too close to the employer and not open enough. At the same time, as a minority group we have found that participation within the council itself cannot simply be taken for granted.
We are represented by three elected members on the works council. We are a minority. But we are part of this works council – with a mandate from employees.
We take that mandate seriously. Even when questions are uncomfortable. Even when our assessment differs. And even when we have to insist firmly on our rights to participate and to receive information.